DUIY?

„DU it yourself!“ ist keine geschlossene Gruppe, sondern ein offener Kreis von Leuten, die in unserer Stadt [Duisburg] aktiv werden, um hier Veränderungen herbeizuführen und Räume für Kunst, Kultur und Politik zu schaffen. [mehr]

Nicht wundern…

wenn unsere Webseite mal etwas Schluckauf hat. Wir überarbeiten diese zur Zeit!

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27.5: PolDi: Recht auf Stadt?!

“Überall im Ruhrgebiet kämpfen Aktivist*innen für selbstbestimmte Zentren, städtische Freiräume und eine alternative 10313437_559168730870727_2929300947762580497_nStadtentwicklung. Ihre Ziele und Vorstellungen lassen sich unter dem Begriff des “Rechts auf Stadt” zusammenfassen. [Im Mittelpunkt des "Rechts auf Stadt" steht die Teilhabe an der Entwicklung der eigenen Stadt.] Über die aktuelle Situation in den Städten, über Möglichkeiten der Eroberung städtischer, selbstbestimmter Freiräume und das “Recht auf Stadt” möchten wir diskutieren.

Wir freuen uns sehr für diese Veranstaltung Aktivist*innen der Kampagne AFFE aus Essen, der Freiraum-Initiative DU it yourself! sowie den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas Kost gewonnen zu haben. Prof. Kost forscht und lehrt an der Uni DUE zur Partizipation und direkten Demokratie in Städten. ”

27.5.2015 / 18:30 h

AstA Keller

Forsthausweg 2, 47057 Duisburg

30. April / 1. Mai: Gegen Rassismus & Antiziganismus. Gegen NPD & Pro NRW.

femkaemp

Wie angekündigt wollen NPD und Pro NRW am 1. Mai in Duisburg aufmarschieren.
Zu diesem Anlass findet am 30. April eine Vorabenddemo gegen die rassistischen und antiziganistischen Zustände, die NPD und Pro NRW einen Nährboden in Duisburg gegeben haben, statt. Die Demo startet ab 18 Uhr am Duisburger Hbf, nähere Infos, ein Mobivideo und den Aufruf findet ihr auf der Seite des Bündnisses ‘duisburgmonamour‘.
Für den 1. Mai ruft das Bündnis ‘Duisburg stellt sich quer‘ ab 9:30 zum Hbf zu kommen um gegen die NPD zu demonstrieren. [Antifa Infoportal Duisburg]

Wir werden an der Demonstration am 30.4 und der Gegenkundgebung am 1. Mai um 10 Uhr am Duisburger HBF (Portsmouthplatz) teilnehmen, organisatorisch sind wir allerdings an den Veranstaltungen nicht beteiligt. Bringt eure Freund_innen mit und kommt zu den “Du it yourself”-Fahnen! Eine Stadt für Alle ist eine Stadt ohne Rassismus und Ausgrenzung!

Haltet euch auf den laufenden: Antifa Infoportal Duisburg,
Liveticker der Akduell

20.3: Veranstaltung im Rahmen der Duisburger Akzente “OHNE MOOS NICHTS LOS – KEIN STADTLEBEN OHNE KULTUR!?”

Unter dem Titel „OHNE MOOS NICHTS LOS – KEIN STADTLEBEN OHNE KULTUR!?“ findet am Donnerstag den

20.3 um 18 Uhr eine Veranstaltung (im Rahmen der Duisburger Akzente) im Audimax (Gebäude LA, Universität Duisburg-Essen / Audimax, Lotharstraße 65, 47057 Duisburg) statt. Da sich das Thema stark mit unserem “Arbeitsbereich” überschneidet werden wir uns das ganze anschauen und würden uns freuen wenn ihr auch kommt, danach gibt es sicherlich noch genug Zeit zum plauschen und Pläne schmieden.

Hier der Ankündigungstext:

Viele Kommunen in Deutschland und insbesondere im Ruhrgebiet sind überschuldet. Bei den unumgänglichen Diskussionen über Einsparmöglichkeiten wird oft der Fokus auf Kultur als vermeintlich „freiwillige Leistung“ gelenkt. Kultur prägt aber maßgeblich Identität, Lebens- und Freizeitqualität einer Stadt. Wie lässt sich dieses Dilemma auflösen?

In einer Thementagung, die gemeinsam von einer studentischen Projektgruppe der Universität Duisburg-Essen unter Leitung von Armin Klaes und der Volkshochschule Duisburg organisiert wird, sollen möglichst konkrete Lösungsansätze gefunden und benannt werden.

Der „Macher“ der europäischen Kulturhauptstadt „Ruhr.2010“ und vormalige Kulturdezernent der Stadt Essen, Prof. Dr. Oliver Scheytt, wird zu Beginn der Tagung ein Grundsatzreferat halten. Von dem heute europaweit gefragten Kulturberater und Präsidenten der renommierten Kulturpolitischen Gesellschaft e. V. sind wegweisende Impulse für die Diskussion zu erwarten.

Mitmachen / FreiraumKneipe

Zur Zeit fehlt uns leider ein Ort für öffentliche Treffen. Daher findet unsere FreiraumKneipe bis auf weiteres nicht mehr statt. Wenn du mitmachen möchtest kontaktiere uns einfach – wir beißen nicht. Denn wir brauchen dich und haben auch für 2014 einiges vor.

01.02.2014: Festival X

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Im Sommer 2013 hielt das “Plenum Bärendelle” für 2 Tage die denkmalgeschützte, leerstehende, ehemailge Hauptschule an der Bärendelle in Essen besetzt. Nach der Räumung wurden gegen die im Haus verbliebenen 37 Besetzer*innen Verfahren wegen Hausfriedensbruch eröffnet. Von diesen Verfahren wurden 15 eingestellt. Wir, das Netzwerk X, haben uns von Beginn an mit den Anliegen des Plenum Bärendelle solidarisiert, die ein unkommerzielles, selbstverwaltetes Kulturzentrum schaffen wollten. Nun machen wir ein Festival und stellen die Einnahmen für etwaige Prozess- & Vergleichskosten zur Verfügung. Falls alle Verfahren ohne Auflagen eingestellt werden sollten, wird das Geld Freiraum-Kampagnen im Ruhrgebiet – z.B. der Kampagne AFFE in Essen oder DU.it Yourself in Duisburg für ihre politische Arbeit zur Verfügung gestellt.

01.02.2014 – Druckluft, Oberhausen – 21 Uhr bis 5 Uhr –Solibeitrag 7€

Line Up und weitere Infos gibt es auf der Netzwerk X Webseite.

Konzert am 20.12.2013

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Konzert und Party am 14.12.2013

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Ruhrort, eine Insel der Kultur?

Gespräch und Rundgang mit Kulturdezernat und Kreativkreis Ruhrort

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Am vergangenen Freitag den 18. Oktober fand ein Rundgang durch Ruhrort statt, Ziel waren fünf potenzielle Gebäude für unser so ersehntes sozio-kulturelles Zentrum. Mit von der Partie waren der städtische Kulturdezernent Thomas Krützberg  und  der Moderator des Kreativkreises Ruhrort, Olaf Reifegerste und eine Handvoll DuIY’ler und Mustermenschen.

Erst einmal wurden in einem kleinen Gespräch, im Vorfeld des Rundgangs, die Erwartungen der Beteiligten generell geklärt und von uns ausgeführt, was wir im Rahmen unseres Konzeptes eines selbstverwalteten Zentrums leisten können. Nun standen auf der vom sehr ortskundigen Herrn Reifegerste erstellten Liste fünf potenzielle Gebäude. Leider stellte sich im Laufe des Rundgangs sehr schnell heraus, dass nur ein bis zwei Gebäude überhaupt in Frage kommen. Da bei den anderen zum Beispiel Privatwohnungen im gleichen Haus oder Besitzverhältnisse der Immobilie nicht klar waren usw. Bei den zwei möglichen Gebäuden fehlten, trotz des guten ersten Gefühls, natürlich noch viele wichtige Informationen. Diese sollen in einem Monat, also bis zum nächsten Treffen mit der Stadt, vorliegen.

Alles in allem war es schon eine neue Erfahrung von der Stadt mit derart offenen Ohren empfangen zu werden. Dennoch warten wir gespannt auf neue Informationen und sind dabei wichtige Fragen zu klären, damit uns nicht aufgrund der Schutzverordnung XY oder Ähnlichem erneut ein Strich durch die Rechnung gemacht wird. Auch die konkreten Nutzungsbedingungen sind noch vollkommen offen. Wir bleiben also am Ball und halten euch auf dem Laufenden!

Tanzdemo in Mülheim a.d. Ruhr

Die nächste Tanzdemo steht schon an: am 28.09. in Mülheim, 19.30 Uhr am Kurt-Schumacher-Platz. Unter dem Motto “Wem gehört die Stadt? Wissollstrasse erhalten!” soll ein Zeichen gegen den Abriss von Häusern an der Wissolstrasse gesetzt werden. Die Demo findet im Rahmen des bundesweiten Aktionstags “Keine Profite mit der Miete” statt.

Wir erklären uns solidarisch und werden dabei sein!

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Nachttanzdemo 2013: Rede

Wir dokumentieren hier die Rede der Kampagne “DU it yourself” die am 6. September 2013 auf der 3. Nachttanzdemo in Duisburg gehalten wurde:

Einen schönen guten Abend alle zusammen,
Zum dritten Mal veranstalten Wir von “Du it yourself” jetzt schon eine Nachttanzdemo in Duisburg.
Und auch diesmal machen wir es nicht zum Spaß, sondern demonstrieren damit für ein soziokulturelles Zentrum.
Wieder wollen wir damit ganz konkret unserer Forderung an die Verantwortlichen der Stadt Nachdruck verleihen:
“Gebt uns einen Raum für ein Zentrum, ihr habt genug leerstehende Gebäude!”

Heute wollen wir aber nicht nur an die Verantwortlichen der Stadt eine Forderung stellen sondern auch an euch alle.
“Bringt euch ein, werdet aktiv, DU it yourself!”

Aber der Reihe nach…

In dieser Stadt, die mit dem legendären Eschhaus, der Fabrik und dem T5 sogar eine gewisse Tradition in Sachen soziokultureller Freiräume hat, fehlt nun schon seit vielen Jahren ein solcher ein Ort. Ein Ort an dem Menschen die Möglichkeit haben, gemeinsam selbstverwaltet und unkommerziell kulturelle, soziale und politische Aktivitäten zu entwickeln oder auch einfach nur ihre Freizeit zu verbringen.
Der Verein Mustermensch e.V. verfolgt das Ziel eines solchen Zentrums schon seit Jahren.
2008/09 gab es dann das T5, das zwar nur 9 Monate existierte, aber gezeigt hat, dass so etwas funktioniert und von den Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Interessen angenommen und gebraucht wird.
Aber trotz zäher Verhandlungen mit der Stadt gelang es danach nie, ein geeignetes Gebäude zu finden oder von der Stadt zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das ist bei dem vielen Leerstand in Duisburg nicht nachvollziehbar. Viele leerstehende Gebäude stehen unter städtischer Verwaltung und die Stadtverwaltung wollte sie bisher offensichtlich lieber dem Verfall preisgegeben, als sie für eine sinnvolle Nutzung zu öffnen.
Und nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Wir wollen kein Geld von der Stadt, das sie bekanntlich nicht hat.

Wir meinen allerdings, dass es dieser Stadt möglich sein muss, einen Raum zur Verfügung zu stellen, der als soziokulturelles Zentrum genutzt werden kann. Alles weitere – und das haben nicht zuletzt die Erfahrungen mit der Verwaltung und Bespielung des T5 gezeigt – kann sehr wohl auf ehrenamtlicher Basis und damit ohne Kosten für die Stadt organisiert werden.
In einer solchen Situation müsste sich eine Stadtverwahltung Gedanken machen, welche Möglichkeiten der Zwischen- oder Umnutzung von leerstehenden Gebäuden bestehen.
Denn mal ehrlich, ist uns nicht allen klar, dass dieser Stadt und ihren BewohnerInnen damit mehr geholfen wäre, als die leerstehenden Häuser verrotten und verfallen zu lassen und ewig auf etwaige Investoren zu hoffen!
Ist es nicht idiotisch, dem Potential einer Stadt nicht die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten, wenn es dazu so wenig bedarf?!

Ganz aktuell haben wir als Kampagnengruppe mal wieder den Kontakt zur Stadt gesucht und mit dem neuen Kulturdezernenten Thomas Krützberg auch jemanden mit offenen Ohren gefunden. Von seiner Seite gibt es die Zusage, uns bei der Suche nach einem Gebäude aktiv zu unterstützen und im Oktober möchte er sich mit uns schon mal ein paar Gebäude anschauen.
Wir nehmen ihn beim Wort! Und nicht zuletzt deshalb sind wir heute hier und machen auch im dritten Jahr in Folge eine Nachttanzdemo: Wir wollen zeigen, dass Duisburg so ein Zentrum braucht!

Aber warum Nachttanzdemos? Ist das vielleicht doch nur eine getarnte Party? Hoffentlich nicht!
Denn klar, wir wollen keine langweilige Latsch-Demo, sondern wollen Politik und Kultur verbinden – und deshalb also eine Nachttanzdemo!

Allerdings ist der Kreis der Aktiven, die Kampagne und Organisation der Demo tragen in den letzten Jahren nicht unbedingt größer geworden. Das widerspricht der Idee von DU it yourself. Wir möchten nicht für andere organisieren, sondern wir wollen alle zusammen etwas bewegen.
Wir wollen keine jährliche Straßenparty, die zwar viel Zuspruch erfährt, aber über den Abend hinaus nichts verändert und uns den eigentlichen Zielen kein bisschen näher bringt.
Darum möchten wir an dieser Stelle mit der Aufforderung an euch schließen, die bereits am Anfang dieser Rede und auch am Anfang der gesamten Kampagne stand:
DU it yourself! Wartet nicht auf Veränderungen, sondern fangt selbst an, euch zu bewegen!
Ihr werdet sehen: da geht noch mehr! Holen wir uns die Stadt zurück!
Raus aus der Passivität – Freiräume erkennen und nutzen!