DUIY?

„DU it yourself!“ ist keine geschlossene Gruppe, sondern ein offener Kreis von Leuten, die in unserer Stadt [Duisburg] aktiv werden, um hier Veränderungen herbeizuführen und Räume für Kunst, Kultur und Politik zu schaffen. [mehr]

BP-Tanzdemo für kritische Kultur

Kritische Kultur – ? Besonders kritisch gegen das aktuell ausufernde Konzept der „Kreativwirtschaft“. Kultur ist kein Luxusgut, sondern ein Grundbedürfnis und so stillen wir das wieder in Essen. Wir sind mit dem Netzwerk X dabei und unterstützen! Hier zum Aufruf und Programm der Beatplantation-Tanzdemo am 8. September:

Der Flyer der Beatplantation Tanzdemo

Beatplantation Tanzdemo für kritische Kultur

Sa, 8.9.2012 – Tanzdemo für kritische Kultur in E-Frohnhausen
und überall! Beatplantation & Netzwerk X laden ein zu Kritik & Tanz

„Entgegen der bisherigen Planung wird es während des Zuges
KEINE motorisierten Fahrzeuge mit Musik-Anlagen geben.
Ausschließlich am Ort der Auftaktkundgebung und der Abschluss-
kundgebung werden Anlagen zum Einsatz kommen.“
Aus dem Mailverkehr mit der Polizei, Essen (Kommentar siehe hier ab der Mitte der Seite)

17 Uhr – Kundgebung auf dem Parkplatz am West BF mit Jibel Jay
18 Uhr – Beginn des Zuges entlang der geplanten Route
weitere Kundgebungen während des Zuges
19 Uhr – Ankunft am Frohnhauser Markt
bis 22 Uhr Kundgebung auf dem Frohnhauser Markt
mit den Beatplantation ALLStaRzz DJS (Punk_tech_&soweiter)
& Jibel Jay feat. Hahn von Opel

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::AUFRUF:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

„Unser Anliegen ist es, das kulturelle Leben unseres Stadtteils, unserer Stadt, des Ruhrgebietes und der ganzen Welt zu beleben
und zu vernetzen. Wir treten für eine kulturelle Vielfalt ein, die sich
kritisch mit den bestehenden Verhältnissen auseinandersetzt
anstatt diese mit Leuchttürmen und Konsumangeboten zu über-
strahlen.

Menschen werden abgeschoben, Jugendzentren werden
geschlossen, studentisch selbstverwaltete Freiräume zurück-
gedrängt, alle öffentlichen Kassen sind angeblich leer und
der gesellschaftliche Reichtum konzentriert sich auf immer
weniger Leute, während dabei auch noch die Umwelt zerstört
wird. Ach Du Scheiße, kein Grund zum feiern!

Aber da wir noch keine praktische Lösung für all diese und
noch mehr Probleme parat haben, fangen wir schon mal mit
dem an, was wir können und zwar hier wo wir sind.
Wir rufen alle dazu auf, sich zusammen zu tun, zu vernetzen,
gesellschaftliche Zustände zu hinterfragen und das
(Zusammen-)Leben über staatliche und ökonomische Grenzen
und „Sachzwänge“ hinweg selber in die Hand zu nehmen.

Alles müssen wir selber machen! Wenn wir (zum Beispiel)
eine lebendige und interessante Kultur im Ruhrgebiet haben
wollen müssen wir uns die Freiräume und (Produktions-)Mittel
dafür gemeinsam aneignen und am besten sofort loslegen.
Wir wollen unsere Interessen radikal vertreten und uns
dabei vor allem mit denen solidarisch erklären, die in unserer
Gesellschaft am wenigsten privilegiert sind.

Wichtigste Triebfeder für unser Handeln ist unsere Liebe zum
Leben, die wir in einer lautstarken und bunten Tanzparade
gerne mit allen teilen möchten, die ähnlich empfinden.

Alles für Alle! Keine Macht für Niemand!“

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